Kamelien sind wunderschöne Pflanzen. Hunderte Arten sind bekannt. In der Flora in Köln ist den Schönheiten eine ganze Ausstellung gewidmet.

Von Agatha Mazur

Rot, diverse Rosatöne und Weiß – das sind die Farben der Kamelien. Ursprünglich stammt diese Pflanze aus Asien. Camelia japonensis ist eine weit verbreitete Art. Man kennt den Begriff doch? Klar: Camelia sinensis, die „chinesische Art“, ist der Teestrauch. Ihre Verwandten bevölkern große Gebiete in Asien und sind im 19. Jahrhundert in Europa en vogue geworden.

Riesenblüte, kleine, volle – die Kamelien bilden verschiedene Blütenarten aus.

Die Pflanze blüht sehr früh im Jahr und bildet verschiedene Arten von Blüten. Bei den Farben ist sie allerdings etwas eingeschränkt: Es gibt sie zwar in vielerlei Rosa- und Rottönen, auch viel Weiß oder zweifarbige Sorten sind dabei. Doch es fehlt das Gelb, hinter dem viele her sind und es versuchen zu züchten. Doch bislang wurde aus den Bemühungen der Botaniker nichts: Blassgelb bis Beige war das Maximum.

Auch zweifarbige Sorten gibt es.

Zu sehen sind die Pflanzen noch bis Anfang April in der Flora in Köln, dem Botanischen Garten in Riehl in der Nähe des Zoos. Hingehen lohnt sich, so viele blühende Kamelien sieht man selten auf einmal.

Blühende Kamelie in der Flora in Köln.